 |  | | Daten1967 Geburt 1986 Abitur 1994 Mathematik-Diplom (Universität Heidelberg) mit Nebenfach Wirtschaftsinformatik 1992 - 1995 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Heidelberg 1995 - 1997 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Rechenzentrum der Universität Mannheim 1996 - 2000 Verfassen meines Buches Paradoxon: Gedanken zum logischen Denken seit 2000 Professional Web-Design (www.alvarwenzel.com) 2001 Erstes juristisches Staatsexamen (Universität Heidelberg) seit 2001 Software-Entwickler in Festanstellung 2009 - 2010 Erweiterte und komplett überarbeitete 3. Auflage von Paradoxon: Gedanken zum logischen Denken | | | Jura-StudiumHäufig wird die Frage nach den Beweggründen für mein Jura-Studium gestellt. Diese sind vielfältig und reichen von eigenen schlechten Erfahrungen mit in der Sache unzureichend vorbereiteten Anwälten bis hin zum generellen Interesse für die juristische Denkweise. Vor allem in den Bereichen des Strafrechts AT und des BGBs AT wird mit Methoden gearbeitet, die durchaus mathematisch-logische Schärfe und Qualität aufweisen. Denn hier versucht man (wie ich es auch im Nachwort von Paradoxon für wichtig halte), das mathematisch-logische Denken auf die Probleme der praktischen Welt zu übertragen. |
|  |  |  | | Diplomarbeit MathematikMeine Diplomarbeit mit dem Titel End-Erweiterungen von Modellen der Peano Arithmetik habe ich an der Universität Heidelberg verfasst. Sie ist im Bereich mathematische Logik und Modelltheorie angesiedelt und behandelt, wie der Titel schon sagt, die Existenz von End-Erweiterungen der Peano Arithmetik. Hierbei handelt es sich um ein auf Giuseppe Peanos ursprüngliche Definition der natürlichen Zahlen zurückgehendes, erweitertes Axiomensystem (zu Peanos Axiomen siehe auch mein Buch Paradoxon). Die natürlichen Zahlen sind das Standardmodell dieser Peano Arithmetik (kurz PA). Jedes Modell M von PA enthält (bis auf Isomorphie) die natürlichen Zahlen als Anfangsstück. Dabei ist in PA eine lineare Ordnung axiomatisiert, durch die der Begriff “Anfangsstück” gerechtfertigt wird. Ein zentraler Satz von MacDowell und Specker besagt nun, dass zu jeder beliebig großen Kardinalzahl K ein Modell M|=PA der Mächtigkeit K existiert. Dies bedeutet anschaulich, dass sich die natürlichen Zahlen (bis auf Isomorphie) am Ende (also mit Werten “großer als unendlich”) beliebig stark erweitern bzw. verlängern lassen und dabei immer noch den Axiomen der Peano Arithmetik genügen. In meiner Arbeit werden unter anderem verschiedene Beweismöglichkeiten des Satzes von MacDowell und Specker verglichen und in Beziehung zueinander gesetzt. | | | Software-EntwicklungSeit meinen ersten Basic-Programmen auf einem Sinclair ZX 81 habe ich mit verschiedenen Programmiersprachen und Software-Paketen gearbeitet (Java, C, LaTeX, Flash, Tcl/Tk, ...). Am meisten Freude bereiten mir dabei Projekte, bei denen man, neben systematischem Arbeiten, auch seine Kreativität entfalten kann. | | | HobbysNeben dem Schreiben gehören Lesen und Fotografieren zu meinen Hobbys. Aber auch Wandern und Reisen machen mir Freude. Zum Malen und Zeichnen finde ich dagegen leider so gut wie keine Gelegenheit mehr. | |
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